41. Einsatz am 01.07.2020

THL 1 Wasserrohrbruch
Datum: 01.07.2020 Uhrzeit: 06:13 Uhr

Mit der Meldung „Wasserrohrbruch“ ging es heute in die Beilngrieser Sandstraße. Im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses brach eine Wasserrohrleitung. Als die Anwohner den Zwischenfall bemerkten alarmierten sie umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand bereits das Wasser im Keller mehrere Zentimeter hoch. Zudem tropfte es auch aus etlichen Steckdosen und Lichtschaltern im gesamten Haus.

Wir drehten vor Ort den Wasserhaupthahn zu, stellten den Strom ab und pumpten mit Nasssaugern den Keller ab.

Der entstandene Sachschaden kann bis jetzt nicht beziffert werden.

Einsatzort: Beilngries Einsatzdauer: 1,0 Std Stärke: 16
Fahrzeuge: MTW, HLF, GW-L Kräfte:

Belastungsübung am 20.06.2020

Beilngrieser Feuerwehr als Vorreiter: Nach der Corona-Pause sind die Atemschutzgeräteträger wieder aktiv

Belastungsübung für den Ernstfall

Beilngries – Ein großes Lob hatte Kreisbrandrat Martin Lackner im Gepäck, als er der Beilngrieser Feuerwehr am Samstagvormittag einen Besuch abstattete.
Den nach den Pfingstferien in Kraft getretenen Corona-Lockerungen folgend, hatten die Beilngrieser Brandschützer eine Belastungsübung für ihre Atemschutzgeräteträger angesetzt. Vergleichbares sei ihm von anderen Wehren noch nicht zu Ohren gekommen, lobte Lackner. Und er betonte: “Es ist schön, dass ihr was macht. ” Denn auch in Corona-Zeiten kann es zu Großbränden kommen. Und dann müssen die Feuerwehren vorbereitet und zu 100 Prozent handlungsbereit sein.
Zwei Dinge wurden am Samstag in Beilngries augenscheinlich: Die örtliche Feuerwehr nimmt es mit dem Infektionsschutz ebenso ernst wie mit der Einsatzfähigkeit. Die Belastungsübung wurde auf vier Durchläufe aufgeteilt, um die vorgeschriebene Maximal-Teilnehmerzahl einzuhalten. Zwei Gruppen waren im Laufe des vergangenen Samstags im Einsatz, eine am Vormittag und die andere am Nachmittag. Kommendes Wochenende sind die nächsten beiden Truppen mit ihrer Belastungsübung an der Reihe. Mund-Nase-Masken wurden wann immer nötig getragen. Und die Teilnehmer an der Übung wurden mit einem mehrminütigen Abstand auf den Parcours geschickt, um ein Zusammentreffen auf der Strecke zu verhindern.
Die Handreichung des Landesfeuerwehrverbandes für Stufe 2 der Wiederaufnahme des Übungsbetriebs, die nach den Pfingstferien angebrochen ist, sieht Folgendes vor: Ausbildungen und Übungen, auch Atemschutz-Belastungsübungen, sind möglich. Die praktischen Ausbildungen sollen in Kleingruppen mit maximal Gruppenstärke und vornehmlich im Freien stattfinden, auf größtmögliche Sicherheitsabstände ist zu achten. Dies gelte auch für Umkleide- und Sanitärräume, diese sollten zudem zeitversetzt und einzeln genutzt werden.
Wie unter diesen Vorgaben eine Atemschutz-Belastungsübung aussehen kann, erläuterte Stefan Meier seinen Kameraden am Samstagvormittag im Beisein Lackners sowie des Kreisbrandinspektors Christoph Schermer, des Kreisbrandmeisters Thomas Netter, des Beilngrieser Kommandanten Wolfgang Petschl sowie dessen Stellvertreters Martin Tomenendal. Es wurde eine 1,4 Kilometer lange Strecke festgelegt, die in voller Atemschutz-Montur – gehend oder laufend – zurückgelegt werden musste. Los ging es im Bereich des Firmen-Komplexes Brand, der Weg führte dann unter anderem zum Stadtweiher und in die Gartenstraße. An fünf Stationen mussten Übungen absolviert werden, vom Treppensteigen über das Setzen und Spülen eines Unterflurhydranten bis zum kräftezehrenden Planking (eine Art Liegestütz-Variation). Das erfreuliche Fazit nach Eintreffen der ersten Übungsteilnehmer am Zielort: Die Aktiven der Beilngrieser Feuerwehr sind fit und belastungsfähig.
Bereits am Freitag hatte auch die Jugendfeuerwehr eine Übung absolviert. Stück für Stück könne das Vereinsleben wieder anlaufen, so die Feststellung der Verantwortlichen. Kreisbrandrat Lackner würdigte ausdrücklich die Vorreiterrolle der Beilngrieser in Sachen Atemschutzübung, andere Feuerwehren im Landkreis könnten sich daran orientieren.
DK
Fabian Rieger
[Quelle]
https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Belastungsuebung-fuer-den-Ernstfall;art601,4607672

40. Einsatz am 11.06.2020

B 3
Datum: 11.06.2020 Uhrzeit: 19:04 Uhr

Mit dem Einsatzstichwort “Rauchentwicklung im Gebäude” wurden wir in den Hasenweg zur dortigen Asylbewerberunterkunft gerufen.

Nach der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass ein Elektroherd durch einen Defekt stark überhitzte. Durch die große Wärmeentwicklung begann die Holzumrandung zu schmoren.

Wir schalteten den Herd stromlos, kontrollierten den erhitzten Bereich mit der Wärmebildkamera und belüfteten das Gebäude.

Einsatzort: Beilngries Einsatzdauer: 1,0 Std Stärke: 19
Fahrzeuge: MTW, TLF, DLK, HLF, GW-L Kräfte: KBM, Rettungsdienst, Polizei

39. Einsatz am 11.06.2020

THL 1
Datum: 11.06.2020 Uhrzeit: 02:21 Uhr

Zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen wurden wir in der Nacht zum 11.06. alarmiert.

Der Fahrer eines PKW kam aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und überfuhr dabei eine Verkehrsinsel. Hierbei überrollte er ein Verkehrschild und rammte einen Blumenkasten, wodurch sich der PKW überschlug und auf dem Dach liegen blieb.

Der RTW aus Beilngries, welcher gerade von einem anderen Einsatz zurückgekommen war, kümmerte sich sofort um den Patienten und alarmierte Feuerwehr und Polizei.

An der Einsatzstelle stellten wir den Brandschutz sicher, banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe und regelten den Verkehr. Nachdem das Fahrzeug abgeschleppt worden war, übergaben wir die Einsatzstelle dem Straßenbaulastträger und beendeten den Einsatz.

Einsatzort: Beilngries Einsatzdauer: 1,5 Std Stärke: 13
Fahrzeuge: MTW, HLF, GW-L Kräfte: Rettungsdienst, Polizei