Übung Kellerbrand mit Personen in Gefahr am 20.11.2021

So manch ein Beilngrieser Bürger, der am Samstagnachmittag einen Spaziergang durch den Sulzpark gemacht hatte, vermutete wohl schon das Schlimmste, nachdem dichter Rauch aus dem Keller des ehemaligen Franziskuskindergarten drang.

Grund hierfür war unsere quartalsmäßige Zugübung, bei der ein Kellerbrand mit mehreren Personen in Gefahr simuliert wurde.

Angenommenes Szenario:
Bei Reparaturarbeiten im Heizraum kam es zu einer Verpuffung, wodurch ein Feuer ausbrach. Der zuständige Handwerker galt als vermisst. Zudem war das Treppenhaus verraucht, wodurch mehrere Personen in ihren Wohnungen im 1. OG eingeschlossen waren. Ob sich noch Personen im Kindergartenbereich (EG) befanden, war beim Eintreffen an der „Einsatzstelle“ noch unklar.

Nach der ersten Erkundung und Befragung des Hausmeisters, startete umgehend die Menschenrettung und Brandbekämpfung durch zwei Atemschutztrupps im Keller. Zeitgleich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um Personen aus dem 1. Obergeschoss zu retten, die aufgrund des starken Rauches das Gebäude nicht verlassen konnten. Außerdem wurde die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs zur weiteren Personensuche im Erdgeschoss eingesetzt. Somit konnten alle Personen schnell gerettet und das Feuer, in Form einer Stehlampe, „gelöscht“ werden. Abschließende Belüftungsmaßnahmen rundeten eine gelungene Übung ab.

 
 

Belastungsübung am 19.06. und 26.06.2021

Auch im Jahr 2021 entschieden wir uns dazu die Belastungsübung für die Atemschutzgeräteträger am Standort selbst zu organisieren und durchzuführen – natürlich unter Beachtung der aktuell geltenden Hygienbestimmungen.
Neben einem Rundkurs, welcher zweimal zu bewältigen war, mussten mehrere Stationen durchlaufen werden. Zunächst ging es für die Atemschutzgeräteträger dreimal den Schlauchturm nach oben – selbstverständlich nicht ohne Equipment. Anschließend musste unter unserem HLF und TLF durchgekrochen werden. Auch die 70kg Puppe kostete den Übungsteilnehmern einiges an Luft und Kraft. Diese musste über eine vorgegebene Strecke gezogen werden.
Als abschließende Station stand ein City-Roller Parcours auf dem Plan, denn auch der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen.
Alles in allem haben alle Atemschutzgeräteträger die Übung mit Bravour gemeistert.

Belastungsübung am 20.06.2020

Beilngrieser Feuerwehr als Vorreiter: Nach der Corona-Pause sind die Atemschutzgeräteträger wieder aktiv

Belastungsübung für den Ernstfall

Beilngries – Ein großes Lob hatte Kreisbrandrat Martin Lackner im Gepäck, als er der Beilngrieser Feuerwehr am Samstagvormittag einen Besuch abstattete.
Den nach den Pfingstferien in Kraft getretenen Corona-Lockerungen folgend, hatten die Beilngrieser Brandschützer eine Belastungsübung für ihre Atemschutzgeräteträger angesetzt. Vergleichbares sei ihm von anderen Wehren noch nicht zu Ohren gekommen, lobte Lackner. Und er betonte: “Es ist schön, dass ihr was macht. ” Denn auch in Corona-Zeiten kann es zu Großbränden kommen. Und dann müssen die Feuerwehren vorbereitet und zu 100 Prozent handlungsbereit sein.
Zwei Dinge wurden am Samstag in Beilngries augenscheinlich: Die örtliche Feuerwehr nimmt es mit dem Infektionsschutz ebenso ernst wie mit der Einsatzfähigkeit. Die Belastungsübung wurde auf vier Durchläufe aufgeteilt, um die vorgeschriebene Maximal-Teilnehmerzahl einzuhalten. Zwei Gruppen waren im Laufe des vergangenen Samstags im Einsatz, eine am Vormittag und die andere am Nachmittag. Kommendes Wochenende sind die nächsten beiden Truppen mit ihrer Belastungsübung an der Reihe. Mund-Nase-Masken wurden wann immer nötig getragen. Und die Teilnehmer an der Übung wurden mit einem mehrminütigen Abstand auf den Parcours geschickt, um ein Zusammentreffen auf der Strecke zu verhindern.
Die Handreichung des Landesfeuerwehrverbandes für Stufe 2 der Wiederaufnahme des Übungsbetriebs, die nach den Pfingstferien angebrochen ist, sieht Folgendes vor: Ausbildungen und Übungen, auch Atemschutz-Belastungsübungen, sind möglich. Die praktischen Ausbildungen sollen in Kleingruppen mit maximal Gruppenstärke und vornehmlich im Freien stattfinden, auf größtmögliche Sicherheitsabstände ist zu achten. Dies gelte auch für Umkleide- und Sanitärräume, diese sollten zudem zeitversetzt und einzeln genutzt werden.
Wie unter diesen Vorgaben eine Atemschutz-Belastungsübung aussehen kann, erläuterte Stefan Meier seinen Kameraden am Samstagvormittag im Beisein Lackners sowie des Kreisbrandinspektors Christoph Schermer, des Kreisbrandmeisters Thomas Netter, des Beilngrieser Kommandanten Wolfgang Petschl sowie dessen Stellvertreters Martin Tomenendal. Es wurde eine 1,4 Kilometer lange Strecke festgelegt, die in voller Atemschutz-Montur – gehend oder laufend – zurückgelegt werden musste. Los ging es im Bereich des Firmen-Komplexes Brand, der Weg führte dann unter anderem zum Stadtweiher und in die Gartenstraße. An fünf Stationen mussten Übungen absolviert werden, vom Treppensteigen über das Setzen und Spülen eines Unterflurhydranten bis zum kräftezehrenden Planking (eine Art Liegestütz-Variation). Das erfreuliche Fazit nach Eintreffen der ersten Übungsteilnehmer am Zielort: Die Aktiven der Beilngrieser Feuerwehr sind fit und belastungsfähig.
Bereits am Freitag hatte auch die Jugendfeuerwehr eine Übung absolviert. Stück für Stück könne das Vereinsleben wieder anlaufen, so die Feststellung der Verantwortlichen. Kreisbrandrat Lackner würdigte ausdrücklich die Vorreiterrolle der Beilngrieser in Sachen Atemschutzübung, andere Feuerwehren im Landkreis könnten sich daran orientieren.
DK
Fabian Rieger
[Quelle]
https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Belastungsuebung-fuer-den-Ernstfall;art601,4607672

Inspektionsübung am 07.03.2020

Das Szenario für die diesjährige Inspektionsübung stellte einen angenommenen Maschinenhallenbrand mit drei vermissten Personen dar. Gemeinsam mit der Feuerwehr Kottingwörth wurde die Übung ohne größerer Beanstandungen absolviert.

Der Löschzug der Feuerwehr Beilngries war primär für die Personenrettung und die Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt. Mit zwei Trupps unter Atemschutz wurde das Gebäude abgesucht und die Personen schnell gerettet.

Des Weiteren wurde ein Außenangriff sowie eine Riegelstellung durch unsere Drehleiter und die Feuerwehr Kottingwörth aufgebaut.

Die Kreisbrandinspektion und ein Vertreter der Stadt Beilngries lobten den hervorragenden Einsatz der Feuerwehrkräfte.

Nachdem die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt wurde, gab es noch eine Brotzeit im Gerätehaus.